2008-10-18: BarCamp Berlin 3

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Bei neun gleichzeitigen Tracks (Schedule siehe hier) kann man naturgemäß nur einen kleinen Teil der Vorträge mitbekommen, aber die von mir besuchten Vorträge waren doch sehr interessant. Es ging um Knowledge Managment mit Wikis, Recommendation Systems und die Vorstellung von Startups (z.B. aromicon, Zootool). Leider leidet die Akustik doch sehr, wenn sieben Vorträge in der gleichen Halle stattfinden, getrennt nur durch Stellwände...

Außerdem habe ich gelernt, dass es auch Brezeln ohne Salz gibt. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit in unserer Volkswirtschaft durch das Abknibbeln der Salzkörner von Brezeln verloren geht (und es gibt doch wohl niemanden, der das Salz mitisst?), ist das ein echter Fortschritt und ein wichtiger Beitrag zur Lösung der aktuellen Finanzkrise.

Brezeln ohne Salz

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Posted by: dnaber
Die Software Morphy kann Wörter nach ihrer Wortart analysieren und gegebene Wörter in alle ihre Formen expandieren (z.B. Haus >> Hauses, Häuser, Häusern). Die Software selbst läuft nur unter Windows, aber man kann die intern benutzten Wortlisten komplett als Text exportieren. Der Entwickler Wolfgang Lezius hat diese exportierten Listen jetzt unter die Creative Commons Attribution-Share-Alike-Lizenz gestellt. Ich habe eine Seite eingerichtet, auf der man die exportieren Listen herunterladen kann. Diese Listen kommen übrigens auch bei OpenThesaurus zum Einsatz.
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Posted by: dnaber
Über Ostern habe ich bei OpenStreetMap ein Stück Dorf gemappt:

Nachdem die technischen Probleme (siehe voriges Posting) überwunden waren, ging das erstaunlich einfach. Der Aufwand für diesen Teil von Gütersloh war grob geschätzt 10 Stunden, davon das meiste für die (Rad-)Touren selber. Sicher ist die Karte noch nicht perfekt, aber die Straßen und ihre Namen sollten im erfassten Bereich komplett sein. Circa 20% der Stadt sind damit schon erfasst, hochgerechnet auf die ganze Stadt liegt der Aufwand dann also bei etwa 50 Stunden. Das finde ich nicht viel für eine Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern.

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Das OpenStreetMap-Projekt entwickelt eine frei verfügbare Straßenkarte, an deren Aufbau sich jeder beteiligen kann. Zum Mappen -- also Erfassen von Straßen -- braucht man GPS-Tracks und die dazugehörigen Straßennamen. GPS-Tracks bekomme ich direkt über gpsbabel aus meinem GPS-Logger (Wintec WBT-201). Die Straßennamen bekommt man (denke ich) am besten, indem man einfach die Straßenschilder fotografiert. Das macht natürlich nur Sinn, wenn die Fotos GPS-getaggt sind. Dazu gibt es mit meiner technischen Ausstattung mehrere Möglichkeiten, von denen fast -- aber nur fast -- keine funktioniert.
  • Man könnte die Fotos direkt mit dem Handy machen, nur dummerweise werden auch bei aktiviertem GPS-Logger die Koordinaten nicht in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert.
  • Kein Problem, man kann ja später über den Zeitstempel die GPS-Koordinaten mit den Fotos verknüpfen. Nur leider fehlen den in EXIF-Daten der Fotos, die ich mit meinem Handy (Nokia 6300) mache, die Werte mit Datum und Zeit!
  • Also die Fotos mit dem Handy, aber in TrekBuddy machen. Leider braucht man dafür etliche Klicks pro Foto um sich durch die Menüs zu hangeln, und das entstehende Foto ist auch nur etwas größer als ein Thumbnail. Und überhaupt funktioniert es meist nicht, da man mit immer neuen Exceptions überrascht wird.
  • Also mit der Digitalkamera statt mit dem Handy fotografieren. Die hat in meinem Fall aber kein GPS und auch kein Bluetooth, mit dem sie an die Koordinaten aus dem GPS-Logger kommen könnte.
  • Also Digitalkamera plus späteren Zeitstempel-Abgleich. Dazu am Anfang den GPS-Logger fotografieren und im gleichen Moment Track-Taste drücken, so dass man den Offset für die Synchronisierung ermitteln kann (manuell ausrechnen, indem man die Zeit des Fotos aus den EXIF-Daten mit der Zeit des Trackpoints vergleicht). Dann in JOSM mit dem AgPifoJ-Plugin Fotos und GPS-Track reinladen.

Wahnsinn, so klappt es also doch noch. Und das alles nach nur einem halben Tag rumprobieren!

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Posted by: dnaber
Überrascht musste ich feststellen, dass mein bisheriger Webhoster domainfactory nicht in der Lage ist, Dateien mit dem richtigen Content-Type auszuliefern: OpenDocument-Dateien werden nicht unterstützt und einfach als text/plain ausgeliefert. Selber ändern kann man diese Einstellungen in den preiswerten Tarifen auch nicht. Auf Nachfrage im Kundenforum wurde deutlich gemacht, dass man die Situation auch in Zukunft nicht ändern wird. Wäre ja auch verrückt, wenn ausgerechnet ein Webhoster sich an den http-Standard halten würde...

Beim Umzug dieses Blogs (betrieben mit NucleusCMS) zu einem neuen Hoster dann die nächste Überraschung: domainfactory hat im Admin-Bereich den sonst dort vorhandenen Menüpunkt "Backup" einfach entfernt. Den hätte man nutzen können, um die Daten auf einem anderen Rechner einfach wieder zu importieren. So bleibt nur Copy + Paste oder Programmierarbeit. Sowas ist natürlich in der IT-Branche auch eine seit langem bewährte Möglichkeit, seine Kunden zu halten.

Ein Wechsel in einen teureren Tarif bei domainfactory kam übrigens nicht in Frage, weil man dort gerade den Virtualisierungs-Trend verschläft und deshalb nicht in der Lage ist, (virtuelle) Rechner zum bezahlbaren Preis anzubieten.

2005-12-22: Welcome

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Posted by: dnaber
Hi and welcome to my blog. I'll use this space mostly to announce news about the projects I'm involved in, i.e. OpenThesaurus, LanguageTool, Lucene, and the lingucomponent project of OpenOffice.org.